Das Göttin-Gen

    Marina Schutte. Bühnenbild.

Das Göttin-Gen

     Eine Stadt heilt sich selbst

 


2014 von Rolf Baumgart und Daniel Schüßler

eine cooperation von BodyTalk und dem Analogtheater


Fotos: Daniel Burgmüller

   

Uraufführung: Donnerstag, den 27. März 2014, im Jungen Theater Göttingen


 


Regie: Rolf Baumgart und Daniel Schüßler

Bühne/Kostüm: Marina Schutte

 


 


Von und mit: Axel Theune, Hella Streicher, Miriam Gronau, Natascha Manthe, Susanne Bredehöft, Sylvana Seddig, Thorben Matthies, Udo Eidinger


 


 

ZUM STÜCK


 


Göttingen - Ein Nachruf


 


No Keks - No Fun!


 


Wenn wir danach fragen, wie es damals war, als Göttingens letzter Stadtindianer die Augen der Welt auf unser Städtchen lenkte, fragen wir auch immer gleichzeitig, wie es heute ist: Ist das einzige Relikt die Umbenennung des Wochenmarkt-Platzes in Mescalero-Platz? Whatever happened to all the heroes? All the Shakespearoes? Es geht um die Frage der Gewalt: Die Antwort erwarten wir von den Göttinger*innen, denen diese Frage wichtig ist.


 


Das Göttin-Gen wurde am Institut für wissenschaftlichen Atheismus (Untere Klapsmühle) erforscht; eine andere Quelle behauptet, es sei dort von Georg Christoph Lichtenberg entwickelt worden – und wirke bis heute. Zum Beispiel als Ero Mescal an der Orgia Augusta promovierte – natürlich über Liebe, wenn auch klamm und heimlich. Um dann blitzschnell den Wetterhahn der Jacobikirche mit der Wetterfahne auf der Johanniskirche zu vertauschen und wieder zurück. Nota bene: Alles ohne Magnet durch bloße Geschwindigkeit.


 


Wenn die Studenten in Göttingen heute mit Kekswichsen die O(nanier)-Phase abschließen, erwarten alle als Reaktion den Auszug der Studentinnen: I'm your Keks und Keks me if you can. Denn alle eint: No Keks – No Fun! Sind wir also inmitten der Zeit, die Mescaleros züchten statt züchtigen muss? Freie Radikale sind tückisch. Sie greifen massiv in den Stoffwechsel ein und verändern unseren Organismus. Sie sind zur Bedrohung Nummer Eins geworden, denn sie sind verantwortlich für die Überwindung der häufigsten Todesursachen: Angepasstheit, Karrierebewusstsein, Studi-Alzheimer. Wir warten auf Aufklärung aus der Praxis der Mentalphysik und setzen auf die Selbstheilungskraft unserer kleinen Stadt…


 


Ein Menschenversuch der Reihe Stadtstreicher – urbanale Räume.


 


 


FÖRDERER


 


Gefördert durch die Stadt Göttingen und den Landkreis Göttingen



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